Nie hat es die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie nur zuFOXX Buch verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer".

Die „Psychologie der Massen“

von Gustave Le Bon: In alle Weltsprachen übersetzt. Dieser Franzose lebte vor hundert Jahren – er starb so um 1930 (Adolf H. hatte er nur teilweise mitgekriegt! Umgekehrt aber schon!). Das ist harte Lesekost – aber super wichtig für die heutigen politischen Vorgänge.

Das berühmte Buch über die Seele der Massen und die Gesetze ihrer Beeinflussung und Führung über Jahrzehnte hinweg hat sich bis in die Gegenwart hinein als eine der stärksten Anregungen zunächst für Psychologie und Soziologie gezeigt. Später lernten auch die Politiker, Kriegsherren sie zu nutzen.

Besonders auch für die, die uns – die Massen – heute beherrschen und manipulieren. Wäre ja nicht so schlimm, wenn sie es zu unserem Guten täten. Aber leider denken sie nur an sich, sie handeln zu ihrem Vorteil und für ihre Ziele. USrael´s wollen die Weltherrschaft, sie wollen andere Völker (Massen) beherrschen, manipulieren und dirigieren. Was der Arzt le Bon wertfrei und akribisch seinerzeit niederlegte, das dient heute dem Bösen an sich, den wenigen Oligarchen im Hintergrund, die uns schon ziemlich erfolgreich beherrschen.

Massen müssen für le Bon nicht unübersehbare Scharen von Menschen sein: Es können auch Gruppen von Menschen sein. Schon bei kleinen Gruppen fängt es an. Ein Kabinett einer Regierung mit 20 bis 40 Teilnehmern ist schon als „Masse“ zu betrachten – sie handelt nach anderen Gesetzen als der Einzelne. Parteitage, Wahlkämpfe, Klimakonferenzen - kurz, alles, was schon eine "Masse" ist und durch die immer presenten Medien in die wohnzimmer getragen wird, es unterliegen den Gesetzen der Massen - Le Bon hats beschrieben!

Mich (HF) hat le Bon nicht nur beeindruckt, sondern erst durch ihn verstand ich, dass eigentlich jede demokratische Regierung ziemlich doof ist – volkstümlich ausgedrückt. Sie handelt als Masse – anders als der normale, rationale Mensch. Und das ist oftmals super unvernünftig – eben doof!

Gustave Le Bon gilt als Begründer der Massenpsychologie. Seine Wirkung auf die Nachwelt, wissenschaftlich auf Sigmund Freud und Max Weber, politisch insbesondere auf den Nationalsozialismus und seine Protagonisten, war groß.

Und der jüngste Trend? Die Kombination von Big Data & le Bon. BRexit und Trump sind die überraschenden Ergebnisse von „demokratischen“ Wahlen. Es zeigt sich jetzt, dass der gezielte Einfluss auf bestimmte Wählergruppen durch ihre eigenen Daten möglich geworden ist, die sie selber & freiwillig an die eifrigen Datensammler (und Datenhändler!) Google, Facebook & Co liefern. Damit lassen sich „beeinflussbare“ Wähler (zur weiteren „Bearbeitung“!) identifizieren.

Zitate von Gustave le Bon

LeBon Zitate

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und weitere Zitate ...

  • Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, und wird die anderen verachten
  • Die von einer Generation gesammelten Erfahrungen sind im Allgemeinen für die folgende nutzlos, darum hat es keinen Zweck, geschichtliche Beweise als Ereignisse anzuführen.
  • Die Massen urteilen gar nicht oder falsch. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile.
  • Menschen von verschiedenartigster Intelligenz haben äußert ähnliche Triebe, Leidenschaften und Gefühle.
  • Wissen wir sicher, ob die genialen Ideen der großen Männer ausschließlich ihr eigenes Werk sind? Zweifellos sind sie stets Schöpfungen einzelner Geister, aber die unzähligen Körnchen, die den Boden für den Keim dieser Ideen bilden, hat die Massenseele sie nicht erzeugt?
  • In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.

Mit großem Eifer hat der französische Arzt Le Bon Traktate und Kampfschriften publiziert. Unsterblich wurde aber nur eines seiner Bücher: die „Psychologie der Massen“ von 1895. Sigmund Freud gehörte zu seinen Bewunderern und Nutznießern ebenso wie Adolf Hitler & Co, der so einiges in die Tat umsetzte. Le Bon war ein verärgerter Demokrat; liberal bis zu den Knochen, er war ein enttäuschter Aufklärer, ein skeptischer Demokrat, ein Liberaler in des Wortes alter, unverfälschter Bedeutung.

Sein Hauptwerk die „Psychologie der Massen“, ein wissenschaftliches Buch, untersucht das Phänomen, das man in sämtlichen Diktaturen und Demokratien des 20.- und vermutlich auch 21. Jahrhunderts beobachten kann. Eine Menschenmasse – eine Ansammlung von Menschen – bildet eine „neue Seele“ eine „organisierte Masse“ mit eigener „Massenpsychologie“. Um sie zu nutzen, braucht es eigene Methoden!

Das Buch zum download (als PDF) --->  hier

 

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2017 FoxxBlog.com  H. Foellmer       Stand 07.05.2017

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BLACKOUT - Morgen ist es zu spät - Roman von Marc Elsberg, Blanvalet Taschenbuch Verlag (2013)

Die Nautilus“ (Jule Verne, 1875) zeigte uns in grauer Vorzeit, wie wir die Unterwasserwelt erschließen und gegen die Obrigkeiten vorgehen. Orwells „1984“ erschien uns später als so richtig utopisch – geradezu unwahrscheinlich, dass Staaten ihre Bürger so lückenlos überwachen. Inzwischen haben wir diese Horror-Visionen längst überholt. „Der Schwarm“ (F. Schätzing) utopisierte, dass eine ganz andere Lebensform aus der Tiefsee gegen uns Front macht. Ziemlich derbe, aber damit kann der Autor die Zerstörung der Meere und deren Lebensformen wenigsten wirkungsvoll einem breiten Leserkreis transparent machen. BLACKOUT zeigt, wie das Licht ausgeht!


Und jetzt BLACKOUT,  eigentlich nur scheinbar utopisch. Der Zusammenbruch der hochkomplexen Zivilisation, wenn mal die Stromnetze in Europa gezielt „gestört“ werden. Und dass unsere Stromnetze von unseren Politikern leichtfertig privatisiert wurden und dann – oh Wunder – so langsam aber sicher verkommen, anfällig werden, das ist ja nicht nur Eingeweihten bekannt. Profit zählt bei den Energie-Multis, nicht immer Sicherheit.

Gunnar Heinsohn, 2003, erschienen bei Orell Füssli, Zürich

Wahrlich einer unser großen zeitgenössischen Denker: Gunnar Heinsohn, früher Professor in Bremen, ein rares Multitalent. Historiker, Ökonom, Soziologe – diese Disziplinen lassen ihn über den Tellerrand hinwegblicken, Erkenntnisse miteinander kombinieren. So lässt sich der Eroberungsdrang der Europäer im Mittelalter – historisch lange ein Rätsel - beschämend einfach erklären: YouthBulge!
Und auch 2015, im Zeitalter der "Flütlinge Flutung", sind seine Theorien grundlegend. Aus dem "Jugend-Bauch" leitet er auch den Kriegsindex ab - mehr Kinder ohne Beschäftigung  - mehr Kriegs"lust"!

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Abrechnung mit dem Amerika unter Bush - 2003

Einer der schärfsten Kritiker von US Präsident Bush, der Autor, Filmemacher und Publizist Michael Moore 2003 im Kongresszentrum Hamburg. Anlass: Sein neuestes Buch "Stupid White Men" erscheint in deutsch. Sein Vortrag, eine scheinbar lose Folge von Schlaglichtern zur politischen Lage in den USA. Die Verarmung der breiten Schichten der Amerikaner, die Raffgier der fünf Prozent Reichen sowie die Macht der Konzerne, die das politische System korrumpiert. Und eine klare Warnung an die Europäer: Ihr wollt jetzt das soziale Netz demontieren? Wollt ihr Armut, die ICH bezogene US Gesellschaft, wollt ihr mehr Kriminalität, soziale Unsicherheit? 50 Millionen arbeitende Menschen ohne Krankenschutz? Wollt ihr das wirklich?

Der Untergang des Abendlandes     Oswald Spengler 1830 - 1936

Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte
Zehn Jahre hat OS dran gewerkelt - 1918 erstmals erschienen, immer noch lesenswert!

Er ist in einem Zug mit Kant, Hegel und anderen Geistesgrößen zu nennen. Seine Vorbilder sind Goethe und Nietzsche. Sein Feld ist die vergleichende Betrachtung der großen Kulturen. Ägypter, Römer, Griechen, Chinesen, Inder und auch uns - das westliche Abendland. Entstehung, Aufstieg, Blüte und Untergang – alles als  neue Geschichtsschreibung vergleichend untersucht. Er zeigt, dass Kulturen ihre Zyklen durchlaufen – Jugend, midlife Blüte, Alter und ... Untergang!
Vor etwa hundert Jahren schrieb er sein Werk, ist das nicht „veraltet“? Wie gehts denn weiter mit dem Abendland, also mit uns? Das ist sein Motiv: Lernen aus der Geschichte anderer Kulturen. Tja, Untergang ist seine Antwort. Hat er Recht?

 

So kann man auch voraussehen, wie unsere westliche Kultur untergehen wird. Von den wandernden Nomaden, über das Mittelalter in die Neuzeit, schließlich mit Industrie und ausgeprägter Geldwirtschaft. Auch die alten Römer hatten schon tödliche Vermögenskonzentration bei einigen Wenigen. Globalisierung und weltweitem Neoliberalismus, das aber hatte Oswald Spengler vor gut 100 Jahren noch nicht drauf. Und da stehen wir jetzt. Geldherrschaft! Und wer die Gegenwart verfolgt, der sieht auch die Parallelen. Und auch die Unvermeidlichkeit. Wir werden es erleben!

"Die Heraufkunft des Cäsarismus bricht die Diktatur des Geldes"

Das sagt uns Herr Spengler auch voraus. Also, er meinte damit, es kommt ein neuer Cäsar.  Recht hatte er ja schon in den Dreißigern (Mussolini, Adolf). Und der Weg in weniger demokratische Strukturen (siehe EU, USA) zeichnet sich ja schon ganz mächtig ab. Und er sagt auch noch:

„Das Schwert siegt über das Geld“ 


Die Demokratie sieht er schon damals als

"... die politische Waffe der Geldwirtschaft".


So so, sie benutzen also das System der Demokratie gegen uns - hmmm - recht hatte er woh
foxxblog hmm sl auch damit. Die Parteien sind für ihn "bezahlte Parteien". Korruption - volkstümlich ausgedrückt. Kommt uns doch wohl alles bekannt vor. Oder ... 

Die Morphologie der Mathematik

Jede Kultur hat ihre Mathematik. Euklid prägte den antiken Baustil. Leibnitz mit Differential- und Integralrechnung eröffnete der Technik neue Welten. "Der kleine Gauss", ein Wunderkind, rechnete nicht nur schnell mal die Summe der Zahlen von 1 bis 60 füchsisch zusammen. Er trieb mit seinem Genius die abendländische (faustische - wie OS sagt) Mathematik weiter voran. Die Weltgeschichte hat mehrere Beispiele für solche Geistesriesen, welche die Mathematik als eigene Betrachtungswelt weiter vorantrieben. Zugegeben, nicht jedermanns Sache - Mathe - nee danke! Aber super interessant! Einfach Zeitlos!

So ein riesiges Werk kann man nicht im Ganzen verputzen, aber Teile daraus lohnen sich schon. Wie so manches Werk, lohnt es sich, hinten anzufangen (und nicht mit der 80 Seiten langen Einführung - die sollte man erst später lesen!). Im 5. Kapitel auf Seite 1145! Da kommt nämlich ...

Die Formenwelt des Wirtschaftens, Geld, Maschine

Und da findet sich auch so manche Wahrheit, die verwendbar ist, um zu erahnen, wie es mit uns weitergeht! Einfach mal stöbern, es lohnt sich!


* Oswald Spengler, geb. 1880, eigentlich Lehrer, mit 30 Jahren schon hochgebildeter Gelehrter. Zehn Jahre arbeitete er an seinem Hauptwerk, das machte ihn bekannt. Sprachgewaltig, kunstvoll geschmiedete philosophische Traktate, für Normale schwer zu verdauen, aber in ausgesuchten Teilen sehr wohl genießbar.

© 2012 H. Foellmer, foxxblog  creative commons   mit Namen   nicht kommerziell

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